Kulturnachrichten aus Worms und Umgebung

Robert Ahl & Band begeistern Publikum im Lincoln mit Hits aus 40 Jahren / Gary Mazaroppi setzt Akzente!
Von Yasmin Hameed Wormser Allgemeine Zeitung

"Wenig sprechen, viel spielen": Das hatten Robert Ahl und seine Band ihrem Publikum bereits zu Beginn versprochen - und sich an diesen Grundsatz bei ihrem Konzert im Lincoln-Theater schließlich auch konsequent gehalten. Von Santana bis Bon Jovi Sehr zur Freude des Publikums, das die großen Hits aus 40 Jahren Musikgeschichte gebührend zu feiern wusste; begleitet vom eindrucksvollen Sound der Hammond-Orgel und dem gesanglichen Talent von Sängerin Bernadette Ahl sowie Gastsänger Gary Mazaroppi. Was bereits während des "Santana Schmuse-Souls" mit Gitarrist Burny Schwarz am Mikrofon zu erahnen war, nämlich dass das zur Verfügung stehende Platzangebot zwischen den Sitzreihen den wenigsten Fans ausreichen würde, wurde bald zur Gewissheit; zumal die Robert Ahl Band mit Gary Mazaroppi stimmgewaltige Unterstützung gefunden hatte. Mit sicherem Sinn für den großen Auftritt und viel Unterhaltungstalent begrüßte der Sänger seine Zuhörer nicht nur mit dem Lionel Richie-Hit "Hello", sondern zunächst auch mit entsprechender künstlicher Lockenmähne. Von da an bei den meisten Stücken zu sechst auf der Bühne, fing der Abend im Lincoln erst so richtig an: Mit Mustang Sally, dem unnachahmlichen Kreischen der Hammond und einem bereits restlos begeisterten Publikum, das beim nächsten Stück erleben durfte, dass es noch eine Steigerung gab. Noch lauter, schneller und gewaltiger ging es bei dem musikalischen Importgut des Abends zu: Bei "Highlander", einem Stück aus dem Repertoire der gleichnamigen Band Mazaroppis, das die Musiker der Band für das Konzert im Lincoln in einem neuen Sound aufgegriffen hatte - und das bei den Zuhörern so gut ankam, dass der "Highlander" direkt in die musikalische Verlängerung ging. Großen Applaus für seine gesangliche Leistung erhielt Gary Mazaroppis auch für die Interpretation des Bon Jovi-Klassikers "Bed of roses" - ein Stück, das Burny Schwarz zum Ende hin mit einer defekten Gitarre bezahlen musste. Abtanzen zu "Easy lover" Begnügte sich das Publikum bei den Balladen noch damit, Musik und Gesang mit wiegenden Armbewegungen zu begleiten, so hielt es viele bei den temporeicheren Songs, allen voran "Easy lover", nicht mehr auf den Sitzen. Getreu dem Motto "Platz ist in der kleinsten Hütte - und zum Tanzen allemal" wurde es dann schnell eng in den Gängen - der wohl deutlichste Beweis für ein durch und durch gelungenes Konzert.

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10 Jahre KroneConcerts Artikel als pdf.

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déjá Vu 

déjáVu sind zurück! Und weil nichts so lebendig ist wie die Erinnerung, lassen es mindestens 15 Musiker nach nahezu 30 Jahren Legendenbildung nochmals richtig krachen - Gitarren auf 10, Gebläse auf Sturm und ein selbstgestricktes und virtuos vorgetragenes Rock/Funk-Soundgewitter. Mit "8m breit" verordnete sich der harte dejaVu-Kern eine Frischzellenkur mit hohem Spaßfaktor und wurde mit den beiden HipHop-Wortakrobaten Thorsten und Hennes beim 9. Bundesrock- und Popfestival 1999 unter die besten 20 Bands in Deutschland gewählt. dejaVu und 8m breit sind und waren die pulsierende Heimat von etwa 50 stadtbekannten Musikern. Freut euch u.a. auf ein Wiedersehen mit: Martina Seiler/Anke Täffner/Gary Mazaroppi (voc.), Hennes Ebert/Thorsten Wirthwein (rap.), Lutz Fischer (bass), Jolly Werner (guit.), Andreas Werner (drums), Olli Baltz (keys), Helmut Mink (pos.), Peter Winter (tromp.), Sebastian Mettenheimer (sax.), Peter Hinz (perc.)

Juli 2005

Soul & Pepper – feel that groovy music !

Bei Soul & Pepper ist der Name Programm: Soulklassiker von Aretha Franklin, James Brown und Stevie Wonder bis hin zu Stücken aus dem Bereich des modern-soul von Interpreten wie Maceo Parker, ncognito, Earth Wind & Fire und Tower of Power, gepaart mit der Energie und Spielfreude von 13 exzellenten Musikern aus dem süddeutschen Raum! Aushängeschild der Band, die bereits mit namhaften Künstlern wie Lilo Wanders (Wa(h)re Liebe) oder dem Berliner Sänger und Entertainer Donato Plögert zusammengearbeitet hat, sind die unverwechselbaren Stimmen der vier Vokalisten Melanie Haag, Andrea Wolf, Sabine Pfeil und Gary Mazaroppi (u.a. Blues & Blazer, Dirty Old Men, Gary Mazaroppi Band, Highlander). Die "Soul & Pepper-Horns“ um den Mannheimer Saxofonisten Thomas Herrmann begeistern immer wieder mit knackigen Bläsersätzen und virtuosen Soli. Dazu liefert die groove-sichere Rhythmus-Gruppe der Band heiße Beats, die nicht nur eingefleischten Soul-Fans direkt in die Füße gehen und Partyalarm ausrufen lassen. Und Partyalarm ist bei Soul & Pepper angesagt! Dies hat die Band schon mehrfach als House-Band im Capitol Mannheim, bei Tourneen durch die neuen Bundesländer oder in angesagten Clubs und bei Festivals in und außerhalb der Rhein-Neckar-Region unter Beweis gestellt.

Oktober 2005